An die Leser unserer Seite
Wir sind bei dem Thema Abschiebearzt am Ball. Ein ganz schreckliches Berufsbild offenbart sich mir dort. Ärzte verdienen ihr Geld damit, dass sie Menschen für abschiebetauglich erklären, fegen Gutachten von Unikliniken usw. an die Seite.
Lesen Sie hier unseren ausführlichen Beitrag…
Am 19. Februar 2007 um 23:38 Uhr
Abschiebepraktiken des Arztes Dr. Thomas Liedtke – Wer hat Infos?
31. Januar 2007
Dr. Thomas Liedtke ist der zuständige Arzt, der auch an der Abschiebung von Frau Menaka Thadchanamoorthy beteiligt war und sie, trotz ihrer schweren psychischen Erkrankung, für reisefähig erklärte.
Manchmal werde ich müde, die Arbeit für die Familie Thadchanamoorthy ist oft anstrengend und zeitraubend. Doch es lohnt sich immer wieder am Ball zu bleiben, das spüre und erfahre ich jeden Tag. Etwas Bedeutendes, auch für andere Menschen in Not – sprich Asylbewerber – hat sich in diesen Tagen ergeben.
Inzwischen konnte ich mehr über den oben genannten Arzt herausfinden. Es gibt Gerichtsurteile, die belegen, dass er von seinen Fachkenntnissen her nicht qualifiziert ist, die von ihm gemachten Untersuchungen durchzuführen. In anderen Regierungsbezirken bedient man sich seiner Einsatzfreudigkeit nicht mehr.
Es tut sich etwas!
Warum untersucht Dr. Liedtke noch im Kreis Warendorf, obwohl man sich seiner in anderen Kreisen nicht mehr bedient?
Wieso darf Herr Liedtke noch für die Kreisverwaltung untersuchen?
Wir haben viele Informationen über diesen Arzt. Wir wären aber dankbar, wenn wir noch mehr Hinweise erhalten könnten, wo die Abschiebepraktiken des Herrn Liedtke ausgeübt worden sind.
In Solidarität herzliche Grüße
Elisabeth Wiengarten
Am 24. Februar 2007 um 23:15 Uhr
Aus dem Blickwinkel des „C-Faktors“
Je länger man sich mit dem Fall der verabscheuungswürdigen Abschiebung der 5-köpfigen Familie Thadchanamoorthy beschäftigt, desto mehr Blickwinkel und Überlegungen ergeben sich, die alle eines gemeinsam haben: die hilflose Familie hätte nie abschoben werden dürfen und es gab – allen heuchlerischen Beteuerungen zum Trotz – keinen Grund dafür!
Welcher Mensch…
…aus dem Kreis Warendorf würde – wohlwissend – eine kranke Mutter mit 3 kleinen, in Warendorf geborenen Kindern, in das bürgerkriegszerissene Land abschieben, in dem sie einst brutal mishandelt wurde? Den Vater ohne überlebenswichtige Papiere, dafür aber mit der verhöhnenden „Starthilfe“ von 100 Euro einem allzeit lebensbedrohlichen, ungewissen Schicksal überlassen?
(Auch an das unnötig erbarmungslose Vorgehen bei der Abschiebung sei hier erinnert).
Die Antwort sollte eigentlich lauten: Niemand!
Und doch ist es durch den Landrat Gericke, seine Helfershelfer Holtstiege etc. und den perfiden, gedungenen Abschiebearzt Liedke (ein weiterer Name aus dem üblen
Sumpf dieser unmenschlichen Abschiebung) geschehen!
Und das ist eine wirklich ernste Angelegenheit. Der „C-Faktor“ (damit ist natürlich das gerade in diesem Fall oft zitierte„C“ aus „CDU“ = Christlich Demokratische Union gemeint, der Partei, die sich bereits 1945 besonders der christlich-menschlichen Weltanschauung – nach den grauenhaften Erfahrungen des gottlosen Nazi-Regimes – verschreiben wollte) spielt
für den Landrat etc. offensichtlich keine Rolle. Hat er wirklich einen Maksymilian Maria Kolbe oder einen Dietrich Bonhoeffer vergessen? Die und andere haben ihr Leben(!) gegeben für die Bewahrung der Menschlichkeit und für die Rettung von Leben! Und der Landrat fühlt sich nicht in der Lage, ein paar Wochen zu warten, bis die Familie Tadchanamoorthy die Chance hat, die neue Bleiberechtsregelung in Anspruch zu nehmen. Er (Gericke) stößt tatsächlich diese Familie ohne Not in lebensgefährliches Elend.
Und noch jemand hat sein Leben gegeben für die Menschlichkeit; den hat der Landrat auch völlig übersehen: das ist der, mit dessen Namen sich in (blasphemischer) Weise eine nach Macht strebende Partei (wie alle anderen auch) ziert. Macht(gewinn) ist ganz und gar nicht Christus’ Sache. Im Gegenteil, er hat sie ablehnt. Er hat ja gerade diejenigen entlarvt und zum Nachdenken gebracht, die sich mit Gottesnähe brüsteten und gleichzeitig die Menschen mit übertriebenen und grausamen Gesetzten unter Druck setzten (Wollten diese Pharisäer nicht eine Frau aufgrund eines unmenschlichen Gesetzes zu Tode steinigen?).
Aktueller kann die Parallele kaum sein: der Landrat mit christlichem Anspruch schickt eine 5-köpfige hilflose Familie in absolute Lebensgefahr. Nur der Zufall(?) – in Form von Nina Wiengarten, des Schwestern-Ordens und der echt christlich handelnden Bürger aus dem Kreis Warendorf (Gott segne sie alle!) – verhindert vorerst das Schlimmste!
Was wird der Jurist Gericke seinem Herrn am Tage des „Jüngsten Gerichts“ antworten, wenn dieser ihn nach dem „Fall Tadchanamoorthy“ fragt?
Nur wer nicht gottes-„fürchtig“ ist (also überhaupt nicht an den eigenen „C“-Faktor glaubt), hat vor dieser Frage törichterweise nicht schreckliche Angst!
Und der Landrat muss doch allmählich merken, dass er nicht nur von den Bürgern beobachtet wird.
Der christliche Glaube verspricht Vergebung bei Umkehr: aus einem Saulus kann ein Paulus werden.
Wer verstockt ist, dem werden (mindestens) 10 Plagen geschickt, die man trotz Vorbild durch einen bekannten „CDU-Machtmenschen“ gewiss nicht aussitzen kann!
Gott segne Sie alle, die Sie durch Ihre Hilfe
die Familie Thadchanamoorthy vor dem
unmittelbaren, sicheren Untergang bewahrt haben!
R.Strecker