Tamilen-Rebellen greifen Öl- und Gaslager in Colombo an

Ein Luftangriff tamilischer Rebellen hat am Morgen in der Region von Colombo Panik ausgelöst. Nach Medienberichten richteten die Bomben, die ein Flugzeug auf Tanks mit Treibstoff und Gas abwarf, nur geringe Schäden an.
Zwei Menschen seien verletzt worden, als nach einem Treffer ein kleiner Gastank zwölf Kilometer nördlich von Colombo in Flammen aufging. Der Angriff auf ein Treibstofflager acht Kilometer nördlich der Hauptstadt habe keinen Schaden angerichtet, berichtete das staatliche Fernsehen.
Nach der Entdeckung eines verdächtigen Flugzeugs war Luftalarm ausgelöst worden. Flugabwehrgeschütze am Hafen, dem Hauptquartier der Streitkräfte, des Verteidigungsministerium und an der Ölraffinerie hätten Salven abgefeuert, sagte ein Militärsprecher.
Aus Sicherheitsgründen wurde die Stromversorgung für die Hauptstadt und ihre Vororte für rund eineinhalb Stunden abgeschaltet. Mit dieser Maßnahme sollte den nächtlichen Angreifern die Orientierung erschwert werden.
Kurz nach dem Vorfall bekannten sich die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) zu dem Angriff. Die Bombardierungen seien Vergeltungsaktionen für Militäreinsätze der Regierung gegen die Rebellen, teilte ein Rebellensprecher mit.

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