100.000 Menschen in akuter Lebensgefahr

Nach dem Ende der Feuerpause in Sri Lanka
UNO: “100.000 Menschen in akuter Lebensgefahr”

Soldaten der Armee (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Regierungstruppen im umkämpften Nordosten Sri Lankas (Archivbild). ]
Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen in Sri Lanka bedrohen laut Vereinten Nationen das Leben von 100.000 Menschen. Die Armee hat im Nordosten des Landes Kämpfer der Tamil Eelam (LTTE) in einem dicht besiedelten, knapp 14 Quadratkilometer großen Gebiet eingekesselt. Bei einer Offensive der Regierungstruppen seien die Menschen in Gefahr.

Nach einer zweitägigen Feuerpause zum traditionellen Neujahrsfest hat die Armee ihre Operationen gegen die eingekesselten Rebellen wieder aufgenommen. Die Feuerpause sollte Zivilisten erlauben, das Kampfgebiet im Norden des Landes zu verlassen. Dem Aufruf folgten aber nur wenige hundert Menschen.
“Katastrophale Situation”

Damit drohe ein Blutbad in der Region, sagte der UN-Nothilfekoordinator John Holmes in New York. Wegen der Enge in dem umkämpften Gebiet sei die Lage extrem gefährlich. “Die Situation ist einfach katastrophal.” Er warf den Rebellen vor, Zivilisten als “Schutzschilde” zu missbrauchen. An die Regierung appellierte er, eine längere Feuerpause einzulegen, um die notwendige humanitäre Hilfe zu ermöglichen.

Die LTTE, die einst weite Teile des Nordens und Ostens Sri Lankas kontrollierte, kämpft seit 25 Jahren für einen unabhängigen Staat für die tamilische Minderheit. Offensiven der Streitkräfte haben die Rebellen weit zurückgedrängt. Die Regierung will die LTTE militärisch vernichten.

Link zur vollständigen Meldung bei tagesschau.de:

http://www.tagesschau.de/srilanka194.html

Eine Reaktion zu “100.000 Menschen in akuter Lebensgefahr”

  1. Team von Abgeschoben-waf.de

    Heute Trödeltreff – Erlös für Kriegsopfer in Sri Lanka

    Warendorf/Kreis Warendorf. Der nächste Trödeltreff der Aktion Kinderhilfe, Aktionsgruppe Sri Lanka, steht vor der Tür. Am kommenden Samstag, dem 18. April öffnen sich dazu die Türen im Pfarrheim der Pfarrei St. Josef Warendorf Dreibrückenstraße/Ecke Holtrupstraße von 8 bis 12 Uhr. . Was verbirgt sich hinter dem Trödeltreff, so werden die Organisatoren manchmal gefragt. „Wir verkaufen gut erhaltene gespendete Kleidung, Schuhe, Hausrat, Bett- und Tischwäsche, Spielzeug, Musikträger, Bücher, Kleinmöbel, Elektrogeräte und vieles mehr“, so Elisabeth Wiengarten, die zu den Hauptorganisatorinnen gehört. Besonders freuen sich die Helferinnen und Helfer, wenn Markenartikel gespendet werden, da dann der Erlös sprunghaft in die Höhe schnellt. „Wichtig ist uns“, so Christel Ahnepohl aus Warendorf, „dass die gespendeten Artikel sauber und gut erhalten sind.“. Das Konzept der Gruppe geht nun schon seit fast 25 Jahren auf“, erinnert sich Elisabeth Wiengarten. Sie sagt auch allen Menschen „Danke“, die in dieser Zeit durch Geld- und Sachspenden geholfen haben. Sachspenden können übrigens am 17. April von 15 bis 17.30 Uhr im Pfarrheim abgegeben werden. Wer verhindert ist, kann die Sachspenden vorher zu Christel Ahnepohl, Velsener Weg 20, Telefon 02581/61904 in Warendorf bringen, zu Elisabeth Wiengarten, Beelen, Westkirchener Str. 10, Telefon 02586/970034 oder Maria Kampelmann in Greffen, Römerweg 46, Telefon 02588/574. Der Erlös des Trödeltreffs soll dieses Mal wieder in die Kriegsgebiete in Sri Lanka fließen. Ein Bürgerkrieg, angefüllt von Menschenrechtsverletzungen tobt dort zurzeit. So können die Aktiven berichten, dass es vor vier Jahren im Gebiet Vanni in Sri Lanka nur 2 Prozent Kinder unter 5 Jahren, die unterernährt waren. Von Menschenrechtshelfern konnte die Gruppe erfahren, dass heute 69 Prozent der Kinder unterernährt sind. Mütter sind nicht in der Lage ihre Kinder zu stillen, weil sie selbst unterernährt sind. Derzeit werden nur Babys mit Milchpulver ernährt, die einen Monat alt sind, aufgrund fehlender Lieferungen in die Notgebiete.. Mütter können auch keine Milchpulver für ihre Babys auf dem Markt kaufen, da es dort nichts zu kaufen gibt. „Ältere Kinder müssen ihren Hunger mit Schwarztee stillen, was in vielen, vielen Fällen zum Tod führt, weil Mangelernährung vorliegt“, berichtet Elisabeth Wiengarten, die regelmäßig mit Beobachtern vor Ort in Sri Lanka telefoniert. So weiß sie auch, dass die Todesrate der Menschen viel höher ist als in Bereichen, die täglich in den Medien genannt werden. Selbst die UNO prangert die Situation inzwischen verstärkt an. Weiterhin gibt es viele Babys, die unbeaufsichtigt sind, da deren Mütter getötet wurden. Viele Kinder finden Aufnahme in den Häusern der Schwestern vom Guten Hirten oder die Schwestern versuchen Nahrungsmittel und Milchpulver in die betroffenen Gebiete zu bringen. Für Milchpulver wurde auch der Erlös des Trödeltreffs im März zu einem großen Teil verwendet. „Die Kinderheime unserer Schwestern platzen sprichwörtlich fast aus allen Nähten“, weiß auch Nina Wiengarten durch regelmäßige Telefonate, die mit Callcards privat bezahlt werden und nicht den Trödeltrefferlös schmälern. Infos zur Situation in Sri Lanka unter http://www.abgeschoben-waf.de . Geldspenden sind auf das Konto der Volksbank Clarholz-Lette-Beelen, BLZ 478 613 17, Konto 703 875 701 möglich. Spendenquittungen werden selbstverständlich ausgestellt.

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