Katastrophale Lage in Sri Lanka Verwundet, verletzt und ausgezehrt
6500 Zivilisten haben die Kämpfe in Sri Lanka das Leben gekostet. Diejenigen, die flüchten konnten, landen ausgezehrt und oft angeschossen in den völlig überfüllten Flüchtlingslagern. Die Regierung gibt zu, überfordert zu sein, verhindert aber den Zugang zum Kampfgebiet.
Von Sabina Matthay, ARD-Hörfunkstudio Neu Delhi
Immer noch harren Zigtausende Menschen zwischen den Fronten aus. Nach Schätzungen der UNO drä
Die Organisation sei zutiefst besorgt angesichts der Lage im Nordosten Sri Lankas, erklärte der Hohe Kommissar für Flüchtlinge, Antonio Gutierriez: “Alle Versuche, einen humanitären Waffenstillstand zu erwirken, die LTTE dazu zu bewegen, die Zivilisten abziehen zu lassen, sind gescheitert”.
Gescheitert auch, weil die Mitglieder der UNO sich über das Vorgehen uneins sind: So konnte der Weltsicherheitsrat sich weder auf eine formelle Erklärung noch auf eine Erklärung zu Sri Lanka einigen. China hatte bereits vor der Sitzung vor Schritten gewarnt, die die Reorganisation der Tamilen-Rebellen ermöglichen würden.
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