Apisan versteht die Welt nicht mehr
Am Wochenende erwarten wir einen weiteren ausführlichen Bericht von Nina Wiengarten aus Sri Lanka. Am Telefon schilderte sie ihrer Mutter kurz die aktuelle Lage. Den Kinder geht es nach wie vor sehr schlecht, sie sind von oben bis unten zerstochen – die Moskitos stürzen sich regelrecht auf die Kinder. Nina hofft, dass die Kinder kein Dengue-Fieber bekommen, das könnte für die drei Kinder, die in Deutschland aufgewachsen sind, tödlich sein. Besonders dem 6-jährigen Apisan geht es ausgesprochen schlecht. Die Angst und Veränderung ist dabei ihn völlig zu zerstören. Er erfasst mit seinen sechs Jahren schon die bedrohliche Situation und wird von ihr regelrecht erdrückt.
Der Krieg in Sri Lanka tobt weiter. Menschen werden entführt, ermordet und Angst geht um. Herr Thadchanamoorthy geriet auch schon in eine Polizeikontrolle – nur dem Kontakt zu den Ordensschwestern ist es zu verdanken, dass er nicht im Gefängnis landete. Mehr Infos in Kürze…
Am 17. November 2006 um 13:49 Uhr
Ich verstehe die Welt auch nicht mehr, vor allen unsere so genannten Volksvertreter. Da wo andere Menschen ein Gewissen haben scheint hier bei vielen (nicht allen) eine dicke Hornhaut zu sein. Und gegen Kritik ist man resistent (gilt aber auch nicht für alle).
Beispiel:
Dr. Henning Scherff, Bürgermeister a.D und Präsident des Senats a.D. der Hansestadt Bremen hat konkrete Ratschläge gegeben, wie die Familie nach Deutschland zurückgeführt werden kann.
Ebenso gaben solche Ratschläge die evangelische Landesbischöfin von Hannover, Margot Käßmann, Weihbischof Friedrich Ostermann und Diözesanbischof Reinhard Lettmann. Aber dies sind ja keine Politiker.
Aber jetzt kommt das Problem:
Ziel ist es ja, die Familie Thadchanamoorthy wieder nach Warendorf zu holen. Und dabei brauchen wir Hilfe. Da die Verantwortlichen ja offensichtlich “die Sache” auszusitzen zu gedenken ( nach dem Motto: Irgendwann werden die Helfer schon müde) müssen jetzt die Gerichte her. Ich glaube noch an unserem Rechtsstaat.
Aber um dem Recht zum Recht zu verhelfen, brauchen wir Fachleute, vor allem einen Juristen, der es als seine Bürgerpflicht ansieht, hier aktiv zu werden.
Der Aufstand der Anständigen – es gibt ihn – wird so schnell nicht nachlassen!!!! Die Helfer werden mit Sicherheit nicht müde.
Josef Wiengarten
Am 17. November 2006 um 17:57 Uhr
Ich habe heute mit Rudolf Strecker und anderen lieben Menschen vor dem Jibi-Markt und beim “Aldi” in Beelen Flyer verteilt. Zunächst hatte ich einige Bauchschmerzen dabei, aber die überwiegende Reaktion der Bevölkerung war phantastisch…
Wer fühlt sich mit uns solidarisch und stellt sich (ich bin, sofern es meine Zeit erlaubt, dabei) 30 Minuten lang für eine Familie in Not hin? Orte und Zeit sind egal.
Ich bin jedenfalls dankbar, weil ganz viele Menschen sich interessiert gezeigt haben und ihr Mitgefühl geäußert haben. Trotz aller Hiobsbotschaften gibt es noch eine “Fraktion” derjenigen, die den Mut haben für andere aufzustehen.
Josef Wiengarten
Am 25. November 2006 um 21:16 Uhr
Wie gut, daß Sie die Hoffnung nicht aufgeben.
Übrigens haben wir uns gefreut in der Kirchenzeitung Frau Wiengarten kennen zu lernen. Der Artickel kam gerade zur rechten Zeit.
Für das Konzert am Sonntag wünschen wir guten Erfolg. Leider können wir nicht teilnehmen. Sie können uns aber als Teilnehmer rechnen. Den Eintrittspreis überweisen wir am Montag.
Mit hoffnungsvollen Grüßen Geschw. Linnenbrink
Am 27. November 2006 um 17:21 Uhr
wir waren gestern Abend auf dem Benefizkonzert in Beelen mit der Band Edel Caracho. Jeder der nicht da war hat einen tolles Konzert verpasst. Danke an die Band und an die Organisatoren. Das geführte Telefongespräch mit Nina
Wiengarten hat die schlimme Situation sehr deutlich gemacht. Was wäre
wenn Nina nicht vor Ort wäre…….?
Der Protest darf nicht aufhören, die Familie nicht in Vergessenheit geraten
und das unmenschliche Handeln des Kreises muss immer wieder deutlich
gemacht werden.
Wir hoffen weiter Hans und Elisabeth Broeskamp
Am 27. November 2006 um 21:05 Uhr
Tolles Konzert gestern Abend. Schade das wir das Telefongespräch mit Nina nicht mitbekommen haben. Wir freuen uns aber schon auf Nina in Sri Lanka.
Liebe Grüße an das gesammte Team
Edna,
Jürgen,
Alfons