Die Ausländer werden niemand etwas wegnehmen

In Deutschland geduldete Ausländer, die in den kommenden Monaten eine Arbeit suchen, um ein Bleiberecht zu erhalten, werden nach Meinung von Experten für den Arbeitsmarkt kein Problem sein. “Es gibt noch eine Menge Angebote. Wegnehmen werden die Ausländer niemandem etwas”, sagte Herbert Brücker vom bundeseigenen Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg, dem Berliner “Tagesspiegel am Sonntag”. Die meisten müssten allerdings für fünf oder sechs Euro pro Stunde arbeiten, vielleicht auch für weniger. Weitere Infos unter:

www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6095070,00.html

Eine Reaktion zu “Die Ausländer werden niemand etwas wegnehmen”

  1. Alfons Stücke, 1.Vors. NhB Deutschland

    Die Ausländer, meistens aus den Entwicklungsländer kommend, werden niemanden etwas wegnehmen. Vielmehr sollte sich jeder überlegen was wir ihnen genommen haben. Ziel der Globalisierung sollte ein wirtschaftlicher Aufschwung für die Entwicklungsländer sein. Tatsächlich werden viele der Schwellenländer von den Industriestaaten nur ausgebeutet. Viele in Armut lebende Menschen fügen sich ihrem Schiksal und nur wenige machen sich auf den meist illegalen Weg in die Industriestaaten.
    Täglich sind wir Zeugen der weltweiten Ereignisse: Wir sehen Bilder von
    hungernden in Afrika, von Kindern, die in Asien in
    Textilfabriken arbeiten und von Familien, die in Südamerika in Slums
    wohnen. Gerechtigkeit und Solidarität sind Grundwerte des menschlichen
    Lebens: Keiner darf wegsehen, wenn unmenschliche Verhältnisse herschen.

    Unsere Kultur basiert auf der Idee, dass die Starken die Schwachen
    unterstützen. Und im Grundgesetz steht: “Eigentum verpflichtet. Sein
    Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.” Die
    Allgemeinheit, das sind in der globalisierten Welt nicht nur die
    Menschen in Deutschland, sondern auch die Menschen auf anderen
    Kontinenten. Der Reichtum der Welt konzentriert sich auf die
    Industriestaaten – wir tragen die Verantwortung dafür, die Armut der
    Welt zu beseitigen.

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