Die Ausländer werden niemand etwas wegnehmen
In Deutschland geduldete Ausländer, die in den kommenden Monaten eine Arbeit suchen, um ein Bleiberecht zu erhalten, werden nach Meinung von Experten für den Arbeitsmarkt kein Problem sein. “Es gibt noch eine Menge Angebote. Wegnehmen werden die Ausländer niemandem etwas”, sagte Herbert Brücker vom bundeseigenen Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg, dem Berliner “Tagesspiegel am Sonntag”. Die meisten müssten allerdings für fünf oder sechs Euro pro Stunde arbeiten, vielleicht auch für weniger. Weitere Infos unter:
www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6095070,00.html
Am 20. November 2006 um 21:58 Uhr
Die Ausländer, meistens aus den Entwicklungsländer kommend, werden niemanden etwas wegnehmen. Vielmehr sollte sich jeder überlegen was wir ihnen genommen haben. Ziel der Globalisierung sollte ein wirtschaftlicher Aufschwung für die Entwicklungsländer sein. Tatsächlich werden viele der Schwellenländer von den Industriestaaten nur ausgebeutet. Viele in Armut lebende Menschen fügen sich ihrem Schiksal und nur wenige machen sich auf den meist illegalen Weg in die Industriestaaten.
Täglich sind wir Zeugen der weltweiten Ereignisse: Wir sehen Bilder von
hungernden in Afrika, von Kindern, die in Asien in
Textilfabriken arbeiten und von Familien, die in Südamerika in Slums
wohnen. Gerechtigkeit und Solidarität sind Grundwerte des menschlichen
Lebens: Keiner darf wegsehen, wenn unmenschliche Verhältnisse herschen.
Unsere Kultur basiert auf der Idee, dass die Starken die Schwachen
unterstützen. Und im Grundgesetz steht: “Eigentum verpflichtet. Sein
Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.” Die
Allgemeinheit, das sind in der globalisierten Welt nicht nur die
Menschen in Deutschland, sondern auch die Menschen auf anderen
Kontinenten. Der Reichtum der Welt konzentriert sich auf die
Industriestaaten – wir tragen die Verantwortung dafür, die Armut der
Welt zu beseitigen.