Frau Thadchanamoorthy im Krankenhaus

Vor ein paar Tagen ist Frau Thadchanamoorthy, die ebenfalls hohes Fieber bekommen hatte, ins Krankenhaus gekommen, weil das Fieber immer mehr anstiegt und man Angst hatte, dass es Denguefieber sein könnte.
Gott sei Dank hat sich der Verdacht nicht bestätigt, doch die Krankenhausbehandlung war nötig, da Frau Thadchanamoorthy völlig apathisch war und man Angst um ihr Leben hatte. Inzwischen ist sie wieder entlassen, weil die Schwestern eine häusliche Betreuung organisiert haben.
Schwester Judith, die Leiterin aus Wattala, hatte im Krankenhaus eine Schwester für die Betreuung von Frau Thadchanamoorthy zur Verfügung gestellt, da man sich auf die Betreuung in öffentlichen Krankenhäusern nicht verlassen kann, sprich Angehörige müssen für die Pflege, ausgenommen der medizinischen Leistungen, sorgen.

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Nicht nur das Fieber macht Frau Thadchanamoorthy zu schaffen, sondern auch die schlimme Lebenssituation, in einem Land, aus dem sie einst geflohen war, nachdem sie schwerste Mißhandlungen ertragen mußte. Sie hat kaum die Kraft, die Betreuung ihrer Kinder zu gewährleisten, denn um ihr Schicksal ertragen zu können, flüchtet sich ihr Körper immer wieder in den Schlaf.

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