EU fordert sofortige Waffenruhe

6. Mai 2009

Die Außenminister Großbritanniens und Frankreichs haben bei ihrem Besuch in Sri Lanka die Regierung zu einem sofortigen Waffenstillstand mit den tamilischen Rebellen aufgerufen. Der Schutz der Zivilbevölkerung sei von überragender Bedeutung, sagte der Brite David Miliband. Gemeinsam mit seinem Kollegen Bernard Kouchner forderte er die Regierung in Colombo dazu auf, Hilfsorganisationen in das Kriegsgebiet vorzulassen, wo schätzungsweise 60.000 Zivilpersonen in der Falle sitzen. Laut Kouchner habe die Regierung dies aber zurückgewiesen. Die beiden Minister wollten im Lauf des Tages ein Flüchtlingslager besuchen. Die geforderte Waffenruhe soll den Vereinten Nationen die nötige Zeit geben, Zivilpersonen aus dem Kampfgebiet zu bringen. In den vergangenen Monaten sollen in den Gefechten fast 6500 Menschen getötet worden sein Die srilankische Regierung lehnte bisher einen Waffenstillstand ab, weil sie nach eigenen Angaben befürchtet, dass sich die Rebellen dann neu formieren. Sie sagte aber zu, Luft- und Artillerieangriffe einzustellen, um Verluste unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden.

Die Rebellen und ein Arzt meldeten jedoch gestern, dass das umkämpfte Gebiet wieder mit Artillerie beschossen worden sei. Dabei sollen Dutzende Menschen getötet worden sein. Auch ein Behelfskrankenhaus sei getroffen worden, in dem fünf Patienten umkamen. Die Regierung wies die Vorwürfe zurück.

Weitere Infos unter:

http://www.tagesschau.de/srilanka236.html

Hier noch ein link zu einem Tagesschau-Video:

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video490514.html

Lage in Flüchtlingslagern Sri Lankas kritisch

6. Mai 2009

Bonn (ots) – Lage in Flüchtlingslagern Sri Lankas kritisch CARE: Hygienische Bedingungen besorgniserregend

BONN 5. Mai 2009 In Sri Lanka bereiten sich die Hilfsorganisationen, die UNO und die Regierung auf eine weitere Flüchtlingswelle aus dem Kampfgebiet vor. CARE schlägt Alarm, weil die Versorgung mit Wasser und die sanitäre Situation in den Lagern schon jetzt besorgniserregend sind.

Die Situation in den Camps in Vavuniya habe sich in den vergangenen Tagen, nachdem fast 120.000 Menschen aus der Konfliktzone entkommen konnten, zwar schon etwas verbessert. Aber “vor allem die Wasserversorgung und die sanitäre Situation ist nach wie vor äußerst kritisch”, so die Hilfsorganisation CARE. Derzeit stehen den Flüchtlingen nur behelfsmäßige Feldtoiletten zur Verfügung. Diese müssen dringend durch Latrinen ersetzt werden, um “ein Mindestmaß an Hygiene sicherzustellen” und den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern.

Auch die Versorgung mit Trinkwasser sei immer noch schwierig, konstatiert CARE, vor allem im Hinblick auf die bevorstehende Trockenzeit. “Seit der Eskalation des Konflikts haben fast 186.000 Menschen die Lager erreicht”, erklärt Nick Osborne, der Leiter des CARE-Büros in Sri Lanka. “Sie waren oft monatelang auf der Flucht, haben bitterste Not erlebt, hatten nicht genug zu essen und zu trinken. Nun müssen sie in den Lagern mit ausreichend Nahrung und Wasser versorgt werden.”

CARE fordert weitere internationale Gelder, um für die zweite Welle an Flüchtlingen gewappnet zu sein. Zehntausende Menschen seien weiterhin auf einem schmalen Küstenstreifen in der Konfliktzone eingeschlossen.

Rebellen werfen Armee Einsatz von schweren Waffen vor

29. April 2009

Die Tamilen-Rebellen in Sri Lanka haben der Armee vorgeworfen, entgegen vorheriger Ankündigungen weiter schwere Waffen einzusetzen. Die Armee wies dies zurück. Unterdessen weigerte sich die Regierung, Schwedens Außenminister Bildt zu Vermittlungen in Colombo zu empfangen. Nach Angaben von Bildts Sprecherin wurde ihm kein Visum erteilt. Schweden kündigte daraufhin an, seinen diplomatischen Vertreter aus Colombo zurückziehen.

Von Sabina Matthay, ARD-Hörfunkstudio Südasien

Kampfoperationen sind es angeblich nicht mehr, die Sri Lankas Streitkräfte gegen die Tamilen-Rebellen von der LTTE führen, sondern humanitäre Rettungsaktionen. Doch die Sprachregelungen der Regierung in Colombo können nicht verdecken, dass die Gefechte im Nordosten des Landes unablässig weitergehen, möglicherweise härter denn je. Ein LTTE-naher Internetdienst berichtet, Kampfflugzeuge  hätten am Morgen mindestens 23 Bomben abgeworfen, die Armee feuere auch heute wieder mit Artillerie, Raketen und Mörsern auf das Rebellengebiet. Amateuraufnahmen, die ein pro-tamilischer Sender von Kanada aus ausstrahlte und die vom Montag stammen sollen, scheinen diese Angaben zu bestätigen. “Die Bombardierung lässt nicht nach”, behauptet eine Flüchtlingsfrau in dem Bericht. “Luftwaffe und Marine können nicht zwischen Bevölkerung und Rebellen unterscheiden und am Ende sind wir es, unschuldige Zivilisten, die sterben.”

Das sri-lankische Militär bestreitet die laufenden Operationen nicht, wohl aber den Einsatz schwerer Waffen. Eine Bestätigung der Angaben der Bürgerkriegsparteien ist nicht möglich, weil unabhängigen Journalisten der Zugang zum Konfliktgebiet verwehrt ist.

Die Regierung in Colombo hatte am Montag angekündigt, die Streitkräfte sollten aus Rücksicht auf die Bevölkerung keine Luftangriffe gegen die aufständischen Befreiungstiger von Tamil Eelam mehr fliegen und auch keine Artilleriegeschütze mehr einsetzen. So gestand sie aber auch quasi nebenbei ein, was sie zuvor stets bestritten hatte.

“Die LTTE will die Menschen nicht abziehen lassen” Die Aufständischen sind jetzt mit mehreren zehntausend Vertriebenen auf einem Küstenstreifen von weniger als sechs Quadratkilometern eingekesselt. Regierung und Militär werfen der LTTE vor, die Menschen als Schutzschilde zu missbrauchen: “Die Zivilisten wollen da unbedingt raus”, so der Kommandeur der 58. Division, die an der Front eingesetzt ist. “Doch die LTTE will die Menschen nicht abziehen lassen, sie kommen mit ihnen und feuern auf uns.” Nach internen Schätzungen der Vereinten Nationen sind seit Anfang des Jahres rund 6500 Unbeteiligte Opfer des Bürgerkriegs geworden. UN-Nothilfekommissar John Holmes forderte die Regierung des Landes jetzt auf, sich an ihre Zusagen zu halten. Gespräche mit der LTTE seien ergebnislos verlaufen. “Wir haben es hier mit zwei Krisen gleichzeitig zu tun”, erklärt er. “Zum einen sind Menschen in dem Gebiet gefangen, das früher als Sicherheitszone bezeichnet wurde. Wir sind äußerst besorgt angesichts der hohen Zahl der getöteten Zivilisten, die wir gesehen haben. Und dann gibt es die Krise im Umgang mit all den Menschen, die in der vergangenen Woche aus dem Gebiet abziehen konnten.”

Mehr als 110.000 gelang nach Angaben der Behörden allein seit Montag voriger Woche die Flucht. Dank gemeinsamer Anstrengungen von Regierung und Hilfswerken haben die Auffanglager die Flüchtlingswelle nach den Worten des UN-Nothilfekoordinators inzwischen bewältigt. Den Zugang eines Beobachterteams in das eigentliche Konfliktgebiet konnte Holmes bisher jedoch nicht erwirken.

Wie wenig der sri-lankischen Regierung anscheinend so kurz vor einem möglichen Sieg über die Tamilen-Rebellen an internationalem Wohlwollen gelegen ist, belegen auch die jüngsten diplomatischen Verstimmungen. Schwedens Außenminister Carl Bildt wird nicht nach Sri Lanka reisen. Die Regierung des Landes wolle ihn nicht empfangen, schrieb Bildt in seinem Blog. Er hatte sich gemeinsam mit seinen Kollegen aus Großbritannien und Frankreich in Colombo für eine humanitäre Waffenruhe einsetzen wollen. Trotz des “merkwürdigen Manövers” sei es aber das beste, wenn seine Kollegen David Miliband und Bernard Kouchner an ihrem Besuch festhielten.

Weitere Infos unter: www.tagesschau.de

Tagesschau-Video

27. April 2009

http://www.tagesschau.de/ausland/srilankawaffenstillstand102.html

Unter diesem Link finden Sie ein Video auf der Seite der Tagesschau- ARD…
Mit freundlichem Gruß
Team von www.abgeschoben-waf.de

Katastrophale Lage in Sri Lanka Verwundet, verletzt und ausgezehrt

27. April 2009

6500 Zivilisten haben die Kämpfe in Sri Lanka das Leben gekostet. Diejenigen, die flüchten konnten, landen ausgezehrt und oft angeschossen in den völlig überfüllten Flüchtlingslagern. Die Regierung gibt zu, überfordert zu sein, verhindert aber den Zugang zum Kampfgebiet.

Von Sabina Matthay, ARD-Hörfunkstudio Neu Delhi

Immer noch harren Zigtausende Menschen zwischen den Fronten aus. Nach Schätzungen der UNO drä
Die Organisation sei zutiefst besorgt angesichts der Lage im Nordosten Sri Lankas, erklärte der Hohe Kommissar für Flüchtlinge, Antonio Gutierriez: “Alle Versuche, einen humanitären Waffenstillstand zu erwirken, die LTTE dazu zu bewegen, die Zivilisten abziehen zu lassen, sind gescheitert”.

Gescheitert auch, weil die Mitglieder der UNO sich über das Vorgehen uneins sind: So konnte der Weltsicherheitsrat sich weder auf eine formelle Erklärung noch auf eine Erklärung zu Sri Lanka einigen. China hatte bereits vor der Sitzung vor Schritten gewarnt, die die Reorganisation der Tamilen-Rebellen ermöglichen würden.

http://www.tagesschau.de/srilanka224.html

Waffenstillstandsangebot in Sri Lanka zurückgewiesen

27. April 2009

Die Armee Sri Lankas hat einen einseitig von den LTTE-Rebellen verkündeten Waffenstillstand zurückgewiesen. Die Kämpfer der Separatistenorganisation stünden kurz vor einer kompletten Niederlage, sagte der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Gotabhaya Rajapakse, einem indischen Fernsehsender. Vielmehr müsse die LTTE alle im Kampfgebiet festgehaltenen Zivilisten freilassen und bedingungslos die Waffen niederlegen. Kurz zuvor hatte die Rebellengruppe, die im Nordosten der Insel von der Armee auf einen kleinen Küstenstreifen zurückgedrängt wurde, eine einseitige Waffenruhe verkündet. Sie begründete dies mit der “humanitären Katastrophe” in dem Gebiet und beschuldigte die sri-lankischen Streitkräfte, unter Missachtung internationalen Rechts Zivilisten anzugreifen. Zudem würden absichtlich Lebensmittel und Medikamente zurückgehalten. UNO beklagt Leid der Zivilbevölkerung

Unterdessen ist der UN-Nothilfekoordinator John Holmes auf der Insel eingetroffen. Bei Gesprächen mit Regierungsvertretern in Colombo forderte er von beiden Konfliktparteien eine Waffenruhe, damit Hilfsorganisationen die im Kampfgebiet festsitzenden Zivilisten versorgen könnten. Der UN-Botschafter sagte, die Zivilbevölkerung sei in besonders hohem Ausmaß von den Kämpfen betroffen – es gebe viele Tote und Verletzte, dazu komme ein Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten. Nach Schätzungen der UNO wurden in den vergangenen drei Monaten fast 6500 Zivilpersonen während der Regierungsoffensive gegen die Rebellen getötet. Zudem flohen bereits mehr als 100.000 Menschen aus dem Kampfgebiet, weitere 50.000 sind dort nach UN-Schätzungen aber noch eingeschlossen. Die sri-lankischen Streitkräfte werfen den LTTE-Rebellen vor, die Zivilisten als “menschliche Schutzschilde” zu missbrauchen.

Weitere Infos: http://www.tagesschau.de

Tausende fliehen aus dem Kriegsgebiet

21. April 2009

Militäreinsatz im Norden Sri Lankas
Tausende fliehen aus dem Kriegsgebiet

Regierungstruppen haben im Nordosten Sri Lankas ein Küstendorf gestürmt und es nach eigenen Angaben tausenden Zivilisten ermöglicht, aus dem Kampfgebiet zu flüchten. Die Soldaten hätten einen Erdwall am Dorf Puthumathalan durchbrochen, sagte Armeesprecher Udaya Nanayakkara in Colombo. Präsident Mahinda Rajapakse sagte, mehr als 35.000 Menschen hätten sich bislang in Sicherheit gebracht. Luftaufnahmen eines Spionageflugzeugs zeigten, dass “die Menschen in Richtung Sicherheit rennen”.

Auf die Flüchtlinge wurden nach Angaben der Armee Anschläge von Tamilen-Rebellen verübt. Mindestens 17 Menschen wurden getötet, als sich drei Selbstmordattentäter in die Luft sprengten. Mehr als 200 Menschen wurden demnach verletzt. Frist zur Kapitulation für Tamilen-Rebellen

Die Regierung Sri Lankas hat den bedrängten Tamilen-Rebellen und ihrem Kommandeur inzwischen eine letzte Frist zur Kapitulation gestellt. “Wir geben dem Terroristenchef Prabhakaran und seinen Anhängern 24 Stunden, um aufzugeben”, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Keheliya Rambukwella, im Staatsfernsehen. “Das wird ihre letzte Möglichkeit.” Den Angaben zufolge soll das Ultimatum am Dienstagabend 19 Uhr MESZ ablaufen.
Nach letzten Schätzungen der UNO sitzen in dem letzten von den Befreiungstigern von Tamil Eelam (LTTE) kontrollierten Gebiet noch rund 100.000 Unbeteiligte fest. Die Regierung spricht von 70.000 Zivilisten.

Die Regierung wirft den Rebellen vor, die Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen. Die LTTE-Rebellen wiederum beschuldigen die Armee, auf Zivilisten zu schießen. Da Reporter keinen Zutritt zu der Region bekommen, ist eine Überprüfung der Angaben nicht möglich.

Hilfsorganisationen warnen vor einer humanitären Katastrophe in der Region. Nach Einschätzung der Regierung stehen die Truppen nach rund 25 Jahren Bürgerkrieg kurz vor einem militärischen Sieg über die LTTE. Mindestens 70.000 Menschen sind bislang bei den Kämpfen ums Leben.

Weitere Infos unter:

http://www.tagesschau.de/srilanka198.html

Heute Trödeltreff – Erlös für Kriegsopfer in Sri Lanka

17. April 2009

Warendorf/Kreis Warendorf.  Der nächste Trödeltreff der Aktion Kinderhilfe, Aktionsgruppe Sri Lanka, steht vor der Tür. Am kommenden Samstag, dem 18. April öffnen sich dazu die Türen im Pfarrheim der Pfarrei St. Josef Warendorf Dreibrückenstraße/Ecke Holtrupstraße von 8 bis 12 Uhr.

Was verbirgt sich hinter dem Trödeltreff, so werden die Organisatoren manchmal gefragt. „Wir verkaufen gut erhaltene gespendete Kleidung, Schuhe, Hausrat, Bett- und Tischwäsche, Spielzeug, Musikträger, Bücher, Kleinmöbel, Elektrogeräte und vieles mehr“, so Elisabeth Wiengarten, die zu den Hauptorganisatorinnen gehört. Besonders freuen sich die Helferinnen und Helfer, wenn Markenartikel gespendet werden, da dann der Erlös sprunghaft in die Höhe schnellt. „Wichtig ist uns“, so Christel Ahnepohl aus Warendorf, „dass die gespendeten Artikel sauber und gut erhalten sind.“. Das Konzept der Gruppe geht nun schon seit fast 25 Jahren auf“, erinnert sich Elisabeth Wiengarten. Sie sagt auch allen Menschen „Danke“, die in dieser Zeit durch Geld- und Sachspenden geholfen haben. Sachspenden können übrigens am 17. April von 15 bis 17.30 Uhr im Pfarrheim abgegeben werden.

Wer verhindert ist, kann die Sachspenden vorher zu Christel Ahnepohl, Velsener Weg 20, Telefon 02581/61904 in Warendorf bringen, zu Elisabeth Wiengarten, Beelen, Westkirchener Str. 10, Telefon 02586/970034 oder Maria Kampelmann in Greffen, Römerweg 46, Telefon 02588/574.

Der Erlös des Trödeltreffs soll dieses Mal wieder in die Kriegsgebiete in Sri Lanka fließen. Ein Bürgerkrieg, angefüllt von Menschenrechtsverletzungen tobt dort zurzeit. So können die Aktiven berichten, dass es vor  vier Jahren im Gebiet Vanni in Sri Lanka nur 2 Prozent Kinder unter 5 Jahren, die  unterernährt waren.

Von Menschenrechtshelfern konnte die Gruppe erfahren, dass heute  69 Prozent  der Kinder unterernährt sind. Mütter sind nicht in der Lage ihre Kinder zu stillen, weil sie selbst unterernährt sind. Derzeit werden  nur Babys mit Milchpulver ernährt, die einen Monat alt sind, aufgrund fehlender Lieferungen in die Notgebiete.. Mütter können auch keine Milchpulver für ihre Babys auf dem Markt kaufen, da es dort nichts zu kaufen gibt.

„Ältere Kinder müssen ihren Hunger mit Schwarztee stillen, was in vielen, vielen Fällen zum Tod führt, weil Mangelernährung vorliegt“, berichtet Elisabeth Wiengarten, die regelmäßig mit Beobachtern vor Ort  in Sri Lanka telefoniert. So weiß sie auch, dass die Todesrate der Menschen viel höher ist als in Bereichen, die täglich in den Medien genannt werden. Selbst die UNO prangert die Situation inzwischen verstärkt an.

Weiterhin gibt es viele  Babys, die unbeaufsichtigt sind, da deren Mütter getötet wurden. Viele Kinder finden Aufnahme in den Häusern der Schwestern vom Guten Hirten oder die Schwestern versuchen Nahrungsmittel und Milchpulver in die betroffenen Gebiete zu bringen. Für Milchpulver wurde auch der Erlös des Trödeltreffs im März zu einem großen Teil verwendet. „Die Kinderheime unserer Schwestern platzen sprichwörtlich fast aus allen Nähten“, weiß auch Nina Wiengarten durch regelmäßige Telefonate, die mit Callcards privat bezahlt werden und nicht den Trödeltrefferlös schmälern.

Geldspenden sind auf das Konto der Volksbank Clarholz-Lette-Beelen, BLZ 478 613 17, Konto 703 875 701 möglich. Spendenquittungen werden selbstverständlich ausgestellt.

100.000 Menschen in akuter Lebensgefahr

16. April 2009

Nach dem Ende der Feuerpause in Sri Lanka
UNO: “100.000 Menschen in akuter Lebensgefahr”

Soldaten der Armee (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Regierungstruppen im umkämpften Nordosten Sri Lankas (Archivbild). ]
Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen in Sri Lanka bedrohen laut Vereinten Nationen das Leben von 100.000 Menschen. Die Armee hat im Nordosten des Landes Kämpfer der Tamil Eelam (LTTE) in einem dicht besiedelten, knapp 14 Quadratkilometer großen Gebiet eingekesselt. Bei einer Offensive der Regierungstruppen seien die Menschen in Gefahr.

Nach einer zweitägigen Feuerpause zum traditionellen Neujahrsfest hat die Armee ihre Operationen gegen die eingekesselten Rebellen wieder aufgenommen. Die Feuerpause sollte Zivilisten erlauben, das Kampfgebiet im Norden des Landes zu verlassen. Dem Aufruf folgten aber nur wenige hundert Menschen.
“Katastrophale Situation”

Damit drohe ein Blutbad in der Region, sagte der UN-Nothilfekoordinator John Holmes in New York. Wegen der Enge in dem umkämpften Gebiet sei die Lage extrem gefährlich. “Die Situation ist einfach katastrophal.” Er warf den Rebellen vor, Zivilisten als “Schutzschilde” zu missbrauchen. An die Regierung appellierte er, eine längere Feuerpause einzulegen, um die notwendige humanitäre Hilfe zu ermöglichen.

Die LTTE, die einst weite Teile des Nordens und Ostens Sri Lankas kontrollierte, kämpft seit 25 Jahren für einen unabhängigen Staat für die tamilische Minderheit. Offensiven der Streitkräfte haben die Rebellen weit zurückgedrängt. Die Regierung will die LTTE militärisch vernichten.

Link zur vollständigen Meldung bei tagesschau.de:

http://www.tagesschau.de/srilanka194.html

Sri Lanka kündigt zweitägige Feuerpause an

14. April 2009

In Sri Lanka hat die Regierung eine zweitägige Feuerpause im Kampf gegen die separatistischen Tamilen angekündigt. Sie soll den Zehntausenden Zivilisten, die von den Rebellen in einer Schutzzone festgehalten werden, die Möglichkeit geben, sich in Sicherheit zu bringen. [...]

Link zur vollständigen Meldung bei tagesschau.de:
http://www.tagesschau.de/srilanka188.html